Das Angebot an Mikrokrediten wächst mit jedem Monat weiter. In manchen Regionen in Deutschland ist das Mikrofinanzangebot schon sehr gut ausgebaut und in manchen Regionen gibt es noch geringfügige Probleme. Meist handelt es sich hierbei um das Fehlen von genügend Mikrofinanzieren oder dergleichen.
Beispiel Brandenburg
Zu solch einer Region gehört zum Beispiel Brandenburg. Hier gibt es zwar diverse Mikrofinanzierer und auch genügend Förderbanken und regionale Projekte, doch die Anzahl der vergebenen Mikrokredite ist noch ziemlich gering. Gerade wenn man Berlin als Vergleich nimmt, wo mehr als doppelt so viele Mikrokredite vergeben wurden. Ursache hierfür kann in der großen Fläche von Brandenburg liegen und den geringen Ballungszentren. Eine weitere Ursache liegt in den regionalen Programmen und deren Aufbau. Die Struktur der Konditionen für diese Mikrokredite fassen den Rahmen so eng, dass fast niemand für die Beantragung in Frage kommt und die in Frage kommenden Anträge dann auch noch nach bankenüblichen Kriterien geprüft werden. Das führt zu einer extrem hohen Ablehnungsquote, da die Antragsteller sonst auch einen Kredit bei ihrer Hausbank bekommen würden. Das gleiche Phänomen ist bei den Förderbanken zu sehen, beispielsweise bei dem Brandenburg Kredit Micro, welcher zur Förderung der lokalen Wirtschaft und Kleinunternehmen gedacht ist, die Anträge jedoch nach bankenüblichen Kriterien prüft.
Hoffnung gibt nun das Mikrofinanzprogramm in Kooperation mit der GLS Bank und dem Deutschen Mikrofinanzinstitut e.V., welches auch Mirkokredite vergibt, diese jedoch nicht nach bankenüblichen Kriterien. Das heißt, dass zum Beispiel ein negativer Schufa-Eintrag nicht automatisch zu einer Ablehnung des Antrags führt. Alle Informationen zu diesem Programm sind beispielsweise unter http://www.mikrofinanzierungen.info/ zu finden.